WIE ICH ZUR FOTOGRAFIE KAM

Seit über 20 Jahren bin ich selbstständig als Fotografin tätig. Ich bin Diplom Ingenieurin der Geodäsie und Kartografie und kam über einige Umwege zur Fotografie, die ich im Anschluss an der Prager Schule der Fotografie mit Zertifikat abschloss.

Schon als kleines Kind liebte ich es, zu zeichnen.
In dieser Zeit lernte ich die Stifte und Pinsel zu beherrschen. Als ich ein Teenager wurde, begann ich, meinem Vater in unserem kleinen Bad zu helfen, unsere Familienfotos zu entwickeln. Dort erlebte ich die Magie des latenten Bildes, das langsam erscheinend, den zuvor aufgenommenen Moment zeigt. Der gesamte Prozess und die Atmosphäre in dem dunklen Raum machte einen tiefen Eindruck in mir und ich bekam den Wunsch, dies selbst zu kreieren.

Zu meinem 13. Geburtstag schenkte mir mein Vater meine allererste, 50 Jahre alte ostdeutsche Faltkamera Beltica. Ich las einige Bücher über die Fotografie, bekam einige b&w Filme geschenkt und fing an mit eigenen Experimenten. Meine ersten Versuche waren eine Art "Reportage"- Momente aus meiner Schulzeit.

Nach einigen Jahren begann ich die Kamera als ein Instrument der Kunst zu verstehen. Während meines Studiums an der Slowakischen Technischen Universität in Bratislava schloss ich Freundschaft mit einem Fotografen, der mich mit dem „B&W Fotoklub“ in unserer Stadt bekannt machte.

Seit dieser Zeit war ich komplett gefesselt von der Fotografie als Kunstform. Der Austausch von Ideen, Themen, Sichtweisen mit den anderen Teilnehmern führte dazu dass ich noch tiefer eintauchen wollte und schließlich an der Prager Schule der Fotografie ein Fotografie Studium absolvierte.
Nach einigen Ausstellungen meiner Werke im Rahmen des Kameraklubs folgten größere Ausstellungen sowohl in meinem Heimatland, der Slowakei als auch europaweit.

Einige Beispiele meiner Ausstellungsarbeiten finden Sie hier:

„Göttin in mir“ 2012-2013 (Eine Ausstellung zu dem Thema Frauen und Spiritualität... ausgestellt in München; Bratislava / Slowakei)
„Augenblicke aus dem Pferdehof“ (Bratislava, Poprad / Slowakei; Alkmaar / Holland)

MEINE PHILOSOPHIE BEIM FOTOGRAFIEREN

Für mich ist fotografieren mehr als erfüllend, wie alles, was man tun mag und durch selbst die innere Sicht eines Jeden auf die Welt auszudrücken kann. Das Licht empfinde ich dabei als den Maler, die Kamera als den Pinsel und ich bin das Instrument, das den Auslöser drückt.
Man kann hier in vielerlei Hinsicht spielen: entweder beim Prozess des Fotografierens, indem man die Interaktion mit den Themen genießt, eine Stimmung durch die verschiedenen Lichteinstellungen zu schaffen oder auch im Post-Production-Prozess bei der Gestaltung zu „spielen“.

Menschen waren immer das interessanteste Thema meiner Fotografie. Ich genieße alle Arten, Menschen zu porträtieren und versuche, den individuellen Charakter im Foto festzuhalten: die äußere aber auch innere Schönheit eines Menschen im Moment zu erfassen.

Die Fotografie, die unsere Herzen anspricht ist mein Ziel.

Ihre Fotografin Martina Kurt
martina kurt photography